Die grossen Bodenarbeiten beziehen sich in der Regel auf die vorhandene Raumsituation und die Geschichte der Umgebung. Vielfach sind es begehbare Installationen, die in der Materialität eine Irritation hervorrufen; nebst Muster und Inhalt. Dabei werden Räume verschlosssen, aber gleichzeitig neue Räume geöffnet, neue Dimensionen und neue Möglichkeiten. Muster und grafische Auseinandersetzungen spielen dabei auch eine wesentliche Rolle. Das ist aber nur der Aufhänger um in eine tiefere Eben zu gelangen. In der Auseinandersetzung des Besuchers mit den Bodenarbeiten und durch seine Manipulation entsteht etwas Neues, eine Dynamik, die auf allen Ebenen spannend ist. Die Zweckentfremdung des Materials und die vordergründige Verschwendung von Lebensmittel lässt grossen Spielraum für Auseinandersetzung und Erleben. Das Hinterfragen von eigenen Regeln, Verhaltensweisen, Ansichten und Urteilen ist unumgänglich.