laura

Laura
2015
Weisser und brauner Würfelzucker
50/50 cm, gerahmt
Unikat

Laura und eine Kurzform von Laurentia, was 'aus der Stadt Laurentum' bedeutet, aber in Anlehnung an laurus 'Lorbeer' umgedeutet wurde zu 'lorbeerbekränzt'.

Die ausserordentliche Beliebtheit des Namens Laura seit dem Ausgang des Mittelalters verdankt sich dem Einfluss des italienischen Dichters Francesco Petrarca, der in seinem Canzoniere die Liebe zu einer unerreichbaren, ab der Mitte des Werks auch durch den Tod unerreichbar gewordenen Geliebten namens Laura besingt und durch dieses Werk die Liebesdichtung und Liebesauffassung in ganz Europa für die folgenden Jahrhunderte nachhaltig prägte. Nachdem der Name in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts seltener vergeben wurde, erlebt er Ende der 1970er-Jahre einen starken Popularitätsanstieg. Seit den 1990er-Jahren war er bereits oft unter den zehn am häufigsten vergebenen weiblichen Vornamen zu finden.

Kaum eine Pflanze hat so viel symbolische Bedeutung wie der Lorbeer, aus dem seit der Antike Siegerkränze gewunden werden. Und zugleich ist er ein wesentliches Gewürz viele Gerichte. Im März blühen die Lorbeerpflanzen mit ihren dekorativen goldenen Blüten. Der Lorbeer, im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet, ist heute im ganzen Mittelmeerraum zuhause und als Kulturpflanze in allen milden Regionen der Welt verbreitet. Er gilt schon seit der Antike als Attribut des Siegers, als Glücksbringer und als Machtsymbol. Der Kranz aus Lorbeerblättern konnte die Trophäe im Sport sein, aber auch die römischen Kaiser trugen ihn. In der antiken Mythologie trägt der Gott Apollo einen Lorbeerkranz. Jenseits der Welt der Götter, Nymphen und antiken Helden ist der Lorbeer ein ganz volkstümliches und weit verbreitetes Gewürz. Die duftenden Blätter geben vielen Gerichten ihr typisches Aroma.